Google Gemma 4: Open-Source-KI läuft offline auf dem Smartphone
Google DeepMind
Google hat Gemma 4 veröffentlicht – vier Open-Source-Modellgrößen unter Apache-2.0-Lizenz, die vollständig offline auf Smartphones, Raspberry Pi und Edge-Geräten laufen. Das Flaggschiff schlägt Modelle, die zwanzigmal größer sind.
KI ohne Cloud – direkt auf dem Gerät
Google hat am 2. April 2026 Gemma 4 veröffentlicht – eine Familie von vier Open-Source-Modellen, die vollständig offline laufen: auf Smartphones, Raspberry Pi, NVIDIA Jetson Orin Nano und anderen Edge-Geräten. Alle Varianten sind unter der Apache-2.0-Lizenz frei nutzbar, auch kommerziell.
Vier Modellgrößen
- 2B und 4B (Mixture-of-Experts, aktiviert nur 2 bzw. 4 Mrd. Parameter) – für maximale Effizienz auf Mobilgeräten
- 26B MoE – für leistungsfähigere Edge-Hardware
- 31B Dense – Flaggschiff, schlägt laut Benchmarks Modelle mit über 400 Mrd. Parametern
Was Gemma 4 kann
- 256K Token Kontextfenster – für sehr lange Dokumente und Aufgaben
- Nativ multimodal: Text, Bilder und Audio ohne Zusatzmodule
- Über 140 Sprachen unterstützt
- 4× schneller und 60 % sparsamer beim Akkuverbrauch als der Vorgänger Gemma 3
Warum das interessant ist
Bislang galt: Leistungsfähige KI braucht eine Cloudverbindung. Gemma 4 zeigt, dass das nicht mehr stimmt. Gerade in datenschutzsensiblen Bereichen – Gesundheit, Bildung, Unternehmensanwendungen – eröffnet das neue Möglichkeiten.