Meta Llama 5: Open-Source-Riese mit 600 Milliarden Parametern
Parallel zu Muse Spark hat Meta auch Llama 5 angekündigt – ein massives Open-Source-Modell mit 600 Milliarden Parametern, 5 Millionen Token Kontextfenster und neuen Selbstverbesserungs-Fähigkeiten.
Llama 5 – Metas Open-Source-Antwort auf GPT-5 und Claude
Während Meta mit Muse Spark erstmals einen proprietären Weg einschlägt, bleibt die Llama-Reihe offen – und größer denn je. Am 8. April 2026 hat CEO Mark Zuckerberg Llama 5 offiziell angekündigt.
Die Zahlen
- Über 600 Milliarden Parameter im Flaggschiff-Modell
- 5 Millionen Token Kontextfenster – ideal für extrem lange Dokumente und komplexe Aufgaben
- Trainiert auf einem Cluster mit über 500.000 NVIDIA Blackwell B200 GPUs
Neu: System-2-Denken und Selbstverbesserung
Llama 5 soll erstmals „System-2-Denken" beherrschen – langsames, schrittweises Reasoning statt sofortiger Antworten. Damit kann das Modell komplexe, mehrstufige Probleme lösen, die bisher menschliche Kontrolle erforderten.
Hinzu kommen sogenannte Recursive Self-Improvement-Fähigkeiten: Das Modell kann die eigene interne Logik verfeinern – ein weiterer Schritt in Richtung autonomerer KI-Entwicklung.
Open Source bleibt Open Source
Llama 5 wird wie seine Vorgänger öffentlich zugänglich gemacht und kann von Entwicklern weltweit eingesetzt werden – ein klarer Gegenpol zu Metas gleichzeitig veröffentlichtem, geschlossenen Muse Spark.
Quelle: ai.meta.com