Meta gibt Open Source auf: Muse Spark ist das erste proprietäre Modell
Mit Muse Spark vollzieht Meta einen historischen Strategiewechsel: Das erste Modell aus den neugegründeten Meta Superintelligence Labs ist geschlossen – und soll Facebook, Instagram und WhatsApp antreiben.
Metas Bruch mit der Open-Source-Tradition
Am 8. April 2026 hat Meta ein neues KI-Modell vorgestellt, das in vielerlei Hinsicht eine Zäsur markiert: Muse Spark ist das erste proprietäre Modell des Unternehmens. Wer Meta bisher mit offenen Modellen wie der Llama-Reihe verbunden hat, erlebt hier einen klaren Strategiewechsel.
Woher kommt Muse Spark?
Das Modell stammt aus den neu gegründeten Meta Superintelligence Labs, angeführt von Chief AI Officer Alexandr Wang. Meta hat Wang im Rahmen eines milliardenschweren Deals zu sich geholt – Muse Spark ist das erste sichtbare Ergebnis.
Was Muse Spark macht
Das Modell ist auf Reasoning, Wissenschaft, Gesundheitsfragen und agentische Aufgaben ausgelegt. Es ist bewusst klein und schnell gehalten, aber leistungsfähig genug für komplexe Fragen. Muse Spark treibt ab sofort den Meta AI-Assistenten an und soll in den kommenden Wochen auch in Facebook, Instagram, WhatsApp, Messenger und den Ray-Ban Meta AI-Brillen erscheinen.
Und Open Source?
Meta sagt, man hoffe, künftige Versionen open-sourcen zu können – eine Garantie ist das nicht. Ein ausgewählter Kreis von Partnern erhält vorerst Zugang über eine private API-Preview.
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