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Prompt Engineering

Prompt Engineering: Effektive Kommunikation mit KI

Teaser – volle Lektion nach Anmeldung

Lernziele dieser Lektion

  • Den Begriff Prompt Engineering erklären können
  • Die wichtigsten Techniken für gute Prompts kennen
  • Die vier Bausteine eines effektiven Prompts benennen können
  • Eigene Prompts nach den gelernten Prinzipien formulieren können

Was ist Prompt Engineering?

Prompt Engineering bezeichnet die Kunst und Technik, Eingaben (Prompts) für KI-Systeme so zu formulieren, dass man möglichst nützliche und präzise Antworten erhält. Es geht darum, die „richtige Frage auf die richtige Art“ zu stellen.

Da große Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini oder Claude auf der Grundlage von Eingabetexten arbeiten, hat die Qualität des Prompts direkten Einfluss auf die Qualität der Antwort. Ein vager Prompt führt oft zu einer vagen Antwort – ein präziser Prompt zu einem präzisen Ergebnis.

Techniken für bessere Prompts

Es gibt verschiedene Techniken und Frameworks, um Prompts zu strukturieren. Ein sehr hilfreiches Modell ist das R-K-A-F Modell (Rolle, Kontext, Aufgabe, Format).

Die vier Bausteine eines effektiven Prompts: Rolle, Kontext, Aufgabe, Format

Länge und Komplexität anpassen

Je nach Aufgabe sollte der Prompt unterschiedlich detailliert sein. Für eine einfache Frage reicht ein kurzer Prompt. Für komplexe Aufgaben braucht die KI mehr Kontext und genauere Anweisungen.

Kontext bereitstellen

Hintergrundinformationen helfen der KI, die Aufgabe besser zu verstehen. Wer ist die Zielgruppe? In welchem Bereich bewegen wir uns? Was ist das gewünschte Ergebnis?

Beispiel: Schlechter vs. guter Prompt

Schlechter Prompt: „Erkläre KI.“

Guter Prompt: „Erkläre einem 14-jährigen Schüler in 3 Sätzen, was Künstliche Intelligenz ist. Verwende ein Alltagsbeispiel.“

Der gute Prompt definiert die Zielgruppe (14-jähriger Schüler), die Länge (3 Sätze), das Thema (KI) und eine Anforderung (Alltagsbeispiel).

Die vier Bausteine eines guten Prompts

Ein effektiver Prompt sollte idealerweise vier Elemente enthalten:

1. Klares Ziel

Was soll die KI tun? Je konkreter die Aufgabe formuliert ist, desto besser das Ergebnis. Statt „Schreib etwas über Hunde“ besser: „Schreibe eine Liste mit 5 Vorteilen der Hundehaltung für Familien.“

2. Kontextreich

Relevante Hintergrundinformationen mitgeben: Wer ist die Zielgruppe? Welcher Fachbereich? Welcher Ton (formell, locker, wissenschaftlich)?

3. Strukturiert

Das gewünschte Format angeben: Soll die Antwort eine Liste sein, ein Fliesstext, eine Tabelle, ein Dialog? Gibt es eine gewünschte Länge?

4. Rollenbasiert

Der KI eine Rolle zuweisen kann die Qualität der Antwort stark verbessern: „Du bist ein erfahrener Lehrer für Informatik“ oder „Antworte als Ernährungsberater“.

Dies ist nur ein kurzer Auszug. Die vollständige Lektion mit interaktiven Übungen und Lernfortschritts-Tracking gibt es nach Einlösung eines Einschreibeschlüssels.