IT-Mathematik
Potenzen von 2
Teaser – volle Lektion nach Anmeldung
Lernziele: Du kennst die Potenzen von 2 auswendig (bis 2¹⁰), verstehst die Speichereinheiten Bit, Byte, KB, MB, GB und TB und kannst berechnen, wie viele Werte sich mit einer gegebenen Anzahl von Bits darstellen lassen.
Warum Potenzen von 2?
Jedes zusätzliche Bit verdoppelt die Anzahl der darstellbaren Werte. Mit n Bits lassen sich genau verschiedene Werte darstellen (von 0 bis ).
Potenzen von 2 – auswendig lernen:
Bit und Byte
Das kleinste Informationselement im Computer ist das Bit (0 oder 1). Acht Bits ergeben ein Byte:
Speichereinheiten
| Einheit | Abk. | Wert |
| Kilobyte | KB | 2¹⁰ Byte = 1 024 Byte |
| Megabyte | MB | 2²⁰ Byte = 1 048 576 Byte ≈ 1 Million Byte |
| Gigabyte | GB | 2³⁰ Byte ≈ 1 Milliarde Byte |
| Terabyte | TB | 2⁴⁰ Byte ≈ 1 Billion Byte |
Achtung: 1 KB = 1 024 Byte (nicht 1 000!). Der Grund: , nicht 1 000. Festplattenhersteller verwenden oft die dezimale Definition (1 KB = 1 000 Byte), was zu Verwirrung führt.
Adressierbarkeit
Die Anzahl der Bits bestimmt, wie viele verschiedene Adressen oder Werte möglich sind:
IPv4-Adressen:
Eine IPv4-Adresse hat 32 Bit. Damit gibt es mögliche Adressen – das reicht für ca. 4,3 Milliarden Geräte.
IPv6-Adressen:
IPv6 verwendet 128 Bit → Adressen – praktisch unbegrenzt.
Eine IPv4-Adresse hat 32 Bit. Damit gibt es mögliche Adressen – das reicht für ca. 4,3 Milliarden Geräte.
IPv6-Adressen:
IPv6 verwendet 128 Bit → Adressen – praktisch unbegrenzt.
Merke:
- n Bits → verschiedene Werte
- 1 Byte = 8 Bit = 256 Werte (0–255)
- 1 KB = 1 024 Byte (Zweierpotenz, nicht 1 000)
- Verdopplung der Bits: 1 zusätzliches Bit verdoppelt den Adressraum
Dies ist nur ein kurzer Auszug. Die vollständige Lektion mit interaktiven Übungen und Lernfortschritts-Tracking gibt es nach Einlösung eines Einschreibeschlüssels.