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Trigonometrie & Pythagoras

Sinus- und Kosinus-Kurven

Teaser – volle Lektion nach Anmeldung

Lernziele dieser Lektion

  • Sie verstehen, wie aus sin(α) und cos(α) Funktionsgraphen entstehen – die Sinus- und Kosinus-Kurve
  • Sie kennen die wichtigsten Eigenschaften: Periode 2π, Wertebereich [−1, 1], Nullstellen, Maxima, Minima
  • Sie lesen Werte aus den Kurven ab und ordnen Winkel im Bogenmaß den richtigen Kurvenstellen zu
  • Sie erkennen: cos ist die nach links verschobene sin-Kurve (Phasenverschiebung um π/2)
  • Sie beschreiben mit Amplitude, Periode und Verschiebung einfache Funktionen der Form y = a · sin(b · x)

Vom Einheitskreis zur Kurve

In den bisherigen Lektionen war sin(α) und cos(α) ein Zahlenwert zwischen −1 und 1. In dieser Lektion betrachten wir sin und cos als Funktionen: Für jeden Eingabewert x (Winkel im Bogenmaß) gibt es genau einen Ausgabewert y.

Warum Funktionen statt Zahlen?

  • Physik: Schwingungen – Federpendel, Wechselstrom, Schallwellen folgen Sinus-Kurven
  • Technik: Drehzahlen, rotierende Bauteile, Wechselspannung 230 V = sin-förmig
  • Biologie: Tageslängen, Gezeiten, Hormonzyklen – alles periodische Vorgänge
  • Musik: Ein reiner Ton ist ein sinusförmiges Signal

Die Sinus-Kurve entsteht am Einheitskreis

Stelle dir vor: Ein Punkt bewegt sich auf dem Einheitskreis gegen den Uhrzeigersinn. Der Winkel α wächst kontinuierlich von 0 bis 2π. An jeder Stelle ist die y-Koordinate des Punktes genau sin(α).

Trägt man nun α auf der Horizontalachse und sin(α) auf der Vertikalachse auf, entsteht die Sinus-Kurve.

Dies ist nur ein kurzer Auszug. Die vollständige Lektion mit interaktiven Übungen und Lernfortschritts-Tracking gibt es nach Einlösung eines Einschreibeschlüssels.