Statistik & Datenauswertung
Wahrscheinlichkeit – Grundbegriffe
Teaser – volle Lektion nach Anmeldung
Lernziele dieser Lektion
- Sie kennen die Grundbegriffe Zufallsexperiment, Ergebnis, Ereignis und Ergebnisraum
- Sie berechnen die Laplace-Wahrscheinlichkeit P(E) = günstig / möglich
- Sie verstehen das Gegenereignis und nutzen die Beziehung P(nicht E) = 1 − P(E)
- Sie wenden die Summenregel bei sich ausschließenden Ereignissen und die Produktregel bei unabhängigen Ereignissen an
- Sie zeichnen einfache Baumdiagramme und lesen Pfadwahrscheinlichkeiten ab
Was ist Wahrscheinlichkeit?
Wenn wir einen Würfel werfen, können wir das Ergebnis nicht vorhersagen. Solche Vorgänge nennt man Zufallsexperimente. Die Wahrscheinlichkeit misst, wie oft ein bestimmtes Ergebnis bei vielen Wiederholungen auftritt.
Wo braucht man Wahrscheinlichkeitsrechnung?
- Qualitätssicherung: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein produziertes Teil fehlerhaft ist?
- Versicherungen: Prämien werden anhand von Schadenswahrscheinlichkeiten berechnet
- Medizin: Risiko einer Krankheit, Wirksamkeit eines Tests
- Wetter: Regenwahrscheinlichkeit von 70 % – an 70 von 100 ähnlichen Tagen hat es geregnet
- KI & Daten: Klassifikatoren liefern Wahrscheinlichkeiten, nicht nur Vorhersagen
Die Grundbegriffe
Vier Wörter, die man sauber trennen muss
| Begriff | Bedeutung | Beispiel (Würfel) |
|---|---|---|
| Zufallsexperiment | Vorgang mit ungewissem Ausgang | Einmal würfeln |
| Ergebnis | Ein einzelner möglicher Ausgang | „Ich würfle eine 5" |
| Ergebnisraum Ω | Menge aller Ergebnisse | Ω = {1, 2, 3, 4, 5, 6} |
| Ereignis E | Menge gewünschter Ergebnisse (Teilmenge von Ω) | E = „gerade Zahl" = {2, 4, 6} |
Dies ist nur ein kurzer Auszug. Die vollständige Lektion mit interaktiven Übungen und Lernfortschritts-Tracking gibt es nach Einlösung eines Einschreibeschlüssels.