Proportionales Rechnen
Zinsrechnung und Zinseszins
Teaser – volle Lektion nach Anmeldung
Lernziele dieser Lektion
- Sie verstehen den Unterschied zwischen einfacher Verzinsung und Zinseszins
- Sie berechnen Zinsbetrag, Kapital, Zinssatz und Laufzeit bei einfacher Verzinsung
- Sie wenden die Zinseszinsformel auf Spar- und Kreditszenarien an
- Sie berechnen den Endwert und den Anfangswert (Barwert) einer Anlage
- Sie erkennen den dramatischen Effekt des Zinseszinses über längere Laufzeiten
Was sind Zinsen – und warum sind sie wichtig?
Zinsen sind die „Miete" für Geld: Wer Geld verleiht (z.B. eine Bank), erhält dafür eine Vergütung – den Zinsbetrag. Wer Geld borgt (z.B. ein Kreditnehmer), zahlt dafür Zinsen. Die Zinsrechnung baut direkt auf der Prozentrechnung auf: Der Zinssatz ist ein Prozentsatz, das Kapital ist der Grundwert.
Zinsen im Berufsalltag
- Büro / Kaufmänner: Lieferantenkredite, Skonto, Bankdarlehen für Investitionen, Sparpläne für Mitarbeiter
- Privat: Sparkonto, Wohnkredit, Ratenfinanzierung für ein Auto
- Netzwerktechnik / IT: Leasing-Berechnungen für Hardware, Abschreibungsmodelle
Einfache Verzinsung
Bei der einfachen Verzinsung wird der Zinsbetrag jedes Jahr vom ursprünglichen Kapital berechnet. Die Zinsen werden nicht dem Kapital hinzugefügt – sie werden separat ausgezahlt oder verrechnet.
Formeln der einfachen Verzinsung
| Gesuchte Größe | Formel | Bedeutung der Variablen |
|---|---|---|
| Zinsbetrag | = Kapital, = Zinssatz in %, = Laufzeit in Jahren | |
| Endkapital | Anfangskapital plus alle aufgelaufenen Zinsen | |
| Kapital | Umgestellt nach dem Anfangskapital | |
| Zinssatz | Umgestellt nach dem Zinssatz | |
| Laufzeit | Umgestellt nach der Laufzeit |
Dies ist nur ein kurzer Auszug. Die vollständige Lektion mit interaktiven Übungen und Lernfortschritts-Tracking gibt es nach Einlösung eines Einschreibeschlüssels.